TRANCE MUSIC

Der Grundrhythmus steht im 4/4-Takt, in der Regel wird jedes Viertel durch eine Bass drum betont. Ergänzende Elemente sind Hi-Hats (auf den Und-Zählzeiten) und Snares/Handclaps (meist auf den Zählzeiten 2 und 4). Im Gegensatz zu Techno folgen Trance-Produktionen der Harmonik. Dabei werden eher Moll-Grundtonarten verwendet, manchmal sogar nur Quint-Oktav-Klänge. Das Harmonieschema ist eher einfach strukturiert; Erweiterungen wie Quartvorhalte, Sexten, Septimen oder Nonen werden zusätzlich verwendet, aber schnell aufgelöst und nicht als Dissonanzen stehengelassen oder weitergeführt. Die Harmonien bestehen typischerweise aus tragenden Synthesizer-Akkorden (oft als Arpeggio) und höheren Melodie-Sequenzen. Dabei werden die Harmoniefolgen immer wieder wiederholt, so entsteht eine monotone Sphäre, in die der Hörer sich fallen lassen kann (Trance). In den 90er-Jahren wurde für Basslinien häufig auch der Roland TB-303 eingesetzt. Wie auch einige andere Stilrichtungen der elektronischen Musik hält sich die Trancemusik nicht an das Schema von Strophe und Refrain, sondern setzt – insbesondere durch Breaks und Buildups – auf Spannungsaufbau. Hier kann man auch von Progressive Trance sprechen.

GESCHICHTE

Schon vor den 90er-Jahren wurde Trance in England von The KLF ins Leben gerufen, die ihre Stilrichtung im Original von What Time is Love aus dem Jahr 1988 und Last Train to Trancentral aus dem Jahr 1989 „Pure Trance“ nannten, was zur damaligen Zeit eine völlig neue Musikrichtung war, welche Acid Techno und House ergänzte. Trance hat sich danach als musikalische Stilrichtung zu Beginn der 90er-Jahren vor allem in Deutschland entwickelt und durchgesetzt, gegen Mitte bis Ende des Jahrzehnts auch wieder in England und den Niederlanden.

Entwickelt hat sich Trance aus der Musikrichtung Acid House und später auch Techno. Trance ist jedoch sehr viel melodischer und besticht durch vielfältige Effekte und Klänge aus den verschiedensten Musikrichtungen.

In der Anfangszeit waren an der Entwicklung die Produzenten des Frankfurter Eye Q-Labels rund um den Star-DJ Sven Väth maßgebend beteiligt: Ralf Hildenbeutel, Stevie B-Zet und Matthias Hoffmann (A.C. Boutsen). Ihre Projekte hatten unterschiedliche Namen, unter anderem Cygnus X, Odyssee of Noises oder Earth Nation. Die Veröffentlichungen erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit. In Berlin gehörten Harald Blüchel (Cosmic Baby) und Paul van Dyk, in Frankfurt Technoclub-Gründer Talla 2XLC und DJ Dag zu den erfolgreichsten Vertretern.

Um die Jahre 1993 und 1994 nahm der Anteil an einfachen Produktionen zu, alte volkstümliche Lieder wurden gecovert, und während die Trance-Szene einen großen Zuwachs hatte, geriet sie innerhalb der Techno-Bewegung zunehmend in Verruf.

Ab dem Jahr 1996/1997 nahm das Interesse an Trance innerhalb des deutschsprachigen Raum stark ab und konzentrierte sich auf einige wenige Charterfolge, wie zum Beispiel Children (Robert Miles) oder Seven Days And One Week (BBE). Dagegen entwickelte sich Ende der 1990er-Jahre in den Niederlanden und in England eine eigene Trance-Kultur mit eigenen Persönlichkeiten wie Tiësto, Armin van Buuren, Ferry Corsten, Sasha, Above & Beyond und Paul Oakenfold.

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