DIE ENTWICKLUNG IN EUROPA

Trance – als eigener Stil der elektonischen Musik – ging von Deutschland aus. Als Blütezeit sind vor allem die 90er Jahre zu nennen. Parallel dazu entwickelte sich in Holland und Belgien ein Sound, der seine Wurzeln in der Rave- und Hardcore-Musik hatte und sich über die Jahre hin zu dem entwickelte, was heute unter „Dutch-Trance“ oder auch „Uplifting Trance“ bekannt ist. Ein Label, welches beispielhaft die Entwicklung von Rave & Hardtrance, über Uplifting Trance bishin zu den progressiven Spielarten von Trance mitgemacht hat, ist Bonzai Records (heute: Banshee Works + Sublabel). In der jüngeren Geschichte jedoch kommt man in Sachen BeNeLux-Trance um ein Label(-Verbund) nicht herum. Die Rede ist von Armada Music – dem seit 2003 bedeutensten Label in diesem Bereich. Nennenswerte Trance-Künstler aus dem BeNeLux-Gebiet seit Anfang der 90er Jahre sind vor allem: Tiesto, Armin van Buuren, Ferry Corsten, M.I.K.E., Yves DeRuyter oder auch Rank 1.

In England gab es ebenfalls ein sehr einflussreiches Label: Platipus! Seit 1993 wurden hier viele Platten veröffentlicht, die heute als Klassiker gelten, u.a. sind hier die Produktionen von Art of Trance zu nennen. Als stilprägend in der englischen Label-Landschaft zählen natürlich auch das Lost Language Label, sowie – ganz aktuell – Anjunabeats, das Label vom Produzenten-Trio Above & Beyond.

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